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Symposien

Symposium I: Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn: Ergebnisse aus dem Projekt «Diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern (diFF)»

Das Symposium präsentiert erste Ergebnisse aus dem deutschlandweiten diFF-Projekt (Diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern) im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS). Das diFF ist eine adaptive materialgestützte Lernarchitektur der innovativen Unterrichts- und Schulgestaltung, die das Ziel verfolgt, selbstreguliertes, forschendes Lernen von Schüler:innen mittels wirksamer Lernstrategien zu fördern sowie individuelle Begabungen und Interessen herauszufordern.

Kernelemente als zentrale Gelingensbedingungen im diFF


Zur Erforschung des Transfers des diFF-Projekts wurden ausgehend von aus Interviews abgeleiteten Gelingensbedingungen Kernelemente entwickelt, welche die aus wissenschaftlicher Perspektive zentralen Qualitätsmerkmale von diFF-Projekten operationalisieren (Fischer et al., 2021; Vohrmann et al., 2021). Präsentiert werden Ergebnisse der Interviewstudie sowie aus einer quantitativen Befragung der Multiplikator:innen (n = 447) zur wahrgenommenen Relevanz und tatsächlichen Umsetzung dieser Kernelemente und daraus abgeleitete Muster in der Relevanzeinschätzung.

Iris Morgenstern
Pia Gausling

Wirksamkeit der Professionalisierungsformate im diFF

Anknüpfend an den ersten Beitrag stellt ein weiterer Beitrag eine Studie und erste Ergebnisse zur Wirksamkeit von Fortbildungs- und Professionalisierungsmaßnahmen im diFF-Projekt vor (Lipowsky, 2010a; Evers, 2016). Dabei zeigen erste vorläufige Ergebnisse, dass Angebotsqualität und Passung besonders dort günstig eingeschätzt, wo Teilnehmende hohe inhaltliche Kohärenz und eine klare Orientierung an diFF-Kernelementen wahrnehmen (Desimone, 2009; Darling-Hammond, Hyler & Gardner, 2017).

Steffen Janke

Lernbegleitung durch interaktionales Scaffolding im diFF

Ein dritter Beitrag fokussiert das Kernelement „so viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich“ zu leisten. Zentrale Forderung an Lehrpersonen im diFF-Projekt ist, die Lernunterstützung und -begleitung kontingent, ausschleichend und mit dem Ziel der Verantwortungsübergabe an die Lernenden, zu gestalten (van de Pol et al. 2010). Ausgehend von diesen Grundsätzen, widmet sich der Beitrag dem interaktionalen Scaffolding und präsentiert erste Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie zum Verständnis und zur Umsetzung des interaktionalen Scaffolding im diFF-Projekt.

Katharina Fellhölter

Symposium II: Adaptive Formate der Begabungsförderung zur nachhaltigen Entwicklung von Zukunftskompetenzen

In diesem Symposium werden adaptive Formate der innovativen Begabungsförderung an der Universität Münster präsentiert, die auf eine nachhaltige Entwicklung von transformativen Zukunftskompetenzen (z.B. Future Skills, Exekutive Funktionen) zielen. Dazu gehören adaptive Lernarchitekturen, die Selbstregulationskompetenzen („Bewegte Selbststeuerungstraining BeSt!“) fokussieren, aber auch Transformationskompetenzen („GEMM for Future“) mit Blick auf eine zukunftsorientierte Begabungsförderung im Wandel adressieren.

Transformative Begabungsförderung für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung

Auf der Grundlage des transformativen Begabungsverständnisses des Forschungsverbunds „Leistung macht Schule“ (LemaS) wird die Gestaltung von innovativen Lernumgebungen zum selbstregulierten und transformativen Lernen diskutiert.  Mit Blick auf eine nachhaltige Potenzialentwicklung fokussieren diese Lernarchitekturen die Verantwortungsübernahme für das eigene Lernen und die nachhaltige Zukunftsgestaltung verbunden mit der Stärkung von gemeinwohlorientiertem Engagement in einer Welt im Wandel.

Christian Fischer

Förderung exekutiver Funktionen durch bewegtes Selbststeuerungstraining

Nach aktuellen Erkenntnissen eignen sich Bewegung, Spiel und Sport in vielfältiger Hinsicht zur Förderung kognitiver Fähigkeiten, wobei vor allem exekutive Funktionen positiv beeinflusst werden. Zur gezielten Förderung exekutiver Funktionen gibt es sowohl bereits bewegte Programme als auch kognitive Trainings. Das „Bewegte Selbststeuerungstraining BeSt!“ verknüpft beide Ansätze und bietet somit eine innovative Fördermöglichkeit im Klassenunterricht um alle Schüler:innen zu unterstützen, die eigenen intellektuellen Potenziale besser ausschöpfen zu können.

Christiane Fischer-Ontrup
Daniel Griese
Eva Schönweitz

Dialog als Möglichkeitsraum: Kooperation und Rollen im transformativen Lernen

An einer Gesamtschule wurden Zukunftswerkstätten mit Lehrpersonen und Schülerinnen durchgeführt, um ein auf transformatives Lernen ausgerichtetes Unterrichtsformat („GEMM for Future“) weiterzuentwickeln und den dialogischen Austausch zwischen beiden Gruppen zum Format zu fördern. Der Beitrag stellt Ergebnisse audiografierter Gruppendiskussionen zum Thema Kooperation vor und untersucht, welches Rollen(selbst)verständnis der Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen zugrunde liegt.

Carly Abbenhaus
Christoph Busch

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